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Die Entwicklung & die Geschichte der Arbeitskleidung

06 Sep 2017 8:00

Arbeitskleidung und ihre Funktion als diese gibt es schon seit Jahrhunderten. Heute ist sie inzwischen mehr als nur einfach langlebige Kleidung für die Arbeit. Aber wie hat sich Arbeitsbekleidung im Laufe der Jahrhunderte eigentlich entwickelt?

Geschichte der Arbeitskleidung: 17. - 18. Jahrhundert

Vom Mittelalter bis zur heutigen Bedeutung

Seit Jahrhunderten schon tragen Menschen besondere Kleidung zum Arbeiten. Dabei war und ist die Hauptaufgabe dieser Arbeitskleidung immer noch, den Menschen vor bestimmten Arbeitsrisiken zu schützen. Bereits aus dem 17. Jahrhundert kennen wir Arbeitsschürzen, die von Bergleuten zum Schutz verwendet wurden oder spezielle Clogs aus Holz, die von Bauern in schmutziger Arbeitsumgebung getragen wurden um ihre Alltagsschuhe zu schonen. Im Mittelalter diente Arbeitsbekleidung auch dazu, den gesellschaftlichen Stand einer Person erkennen zu können. Ob Hut, Hose oder Hemd – jedes Outfit war das individuelle Erkennungsmerkmal für einen bestimmten Handwerkerbereich.

Arbeiter und Bergleute in Arbeitskleidung

Mit dem 18. Jahrhundert, als schließlich die industrielle Revolution begann und die Wirtschaft wuchs, entstanden mehr und mehr Arbeitsplätze und unterschiedliche Arbeitsumgebungen. Mit den neuen Bereichen und den vielen neuen Arbeitern entstanden jedoch ebenso neue Verletzungsgefahren und Risiken. In Folge dessen begannen die Arbeiter, robuste Kleidung speziell für ihren Arbeitsalltag zu tragen um sich vor den Verletzungsrisiken zu schützen. Sie entwickelten beispielsweise angepasste Bauarbeiterkleidung oder Arbeitskleidung für Berg- und Minenarbeiter, die strapazierfähig und zugleich leicht zu reinigen war.

Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts wurde schließlich die Jeans die Arbeitshose schlechthin. Sie wurde am häufigsten von Bauern, Bergleuten oder Handwerkern getragen, die in schwierigen Umgebungen arbeiten mussten.

Bedeutung der Arbeitskleidung: 20. Jahrhundert bis heute

Oftmals diente die Arbeitskleidung dazu, den Unterschied in der Unternehmenshierarchie zu verdeutlichen oder die Art der Tätigkeit eines Arbeiters erkennen zu können.

Früher, sowie heute oftmals auch noch, konnte man mit der Farbbedeutung der Arbeitsbekleidung bestimmte Arbeitsbereiche erkennen. Grau wird beispielsweise oft in der Konstruktionsbranche verwendet, Grün oder Braun wird häufig von Landwirten getragen während in der Industriebranche häufig traditionelles königsblau verwendet wird. In der Industriebranche helfen weiße Hemden, Oberteile oder Blusen, die oberen Führungskräfte sofort zu erkennen.

Während dieses Jahrhunderts entwickelten sich schließlich auch Gesetze zur Arbeitskleidung. Am Anfang kauften die Arbeiter selbst die Kleidung und ersetzten manchmal Baumwollhosen mit Polyesterhosen. Sie trugen diese mit einfachen T-Shirts und Poloshirts, da diese sowie Hosen aus Polyester billiger und auch leichter zu reinigen waren.

Zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde der Schutz der Arbeiter jedoch mehr und mehr in die Verantwortung der Arbeitgeber und Firmen gelegt. Brauchten die Angestellten Kleidung zum Schutz ihrer Sicherheit, musste diese nun vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutete zwar neue Kosten für die Unternehmen, aber auch die Möglichkeit, die Philosophie in Bezug auf Arbeitskleidung zu verändern.

Und die Philosophie der Arbeitskleidung?

Heute ist Arbeitskleidung mehr als nur einfach Kleidung zum Arbeiten. Workwear ist eine Mischung aus Sicherheit und Mode, aber auch Marken Image.Arbeitskleidung Würth MODYf NAture Kollektion Schwarz

Kleider, die verwendet werden, um zu arbeiten, müssen vielen Qualitätskriterien und Normen entsprechen, besonders bei Schuhen. In allen Bereichen sollte die Kleidung der beste Schutz vor den Risiken der täglichen Arbeit sein.

Darüber hinaus wollen Arbeiter und Handwerker nicht nur noch funktionelle Kleidung. Arbeitskleidung ist inzwischen von Modetrends und innovativen Technologien inspiriert. Viele Sicherheitsschuhe werden zum Beispiel von Sport- und Outdoor-Aktivitäten inspiriert, um ihren Komfort zu erhöhen. Arbeitshosen oder Arbeitsjacken sind nicht mehr nur traditionell vertreten oder reflektieren nicht mehr nur die Tätigkeiten eines bestimmten Bereiches. Arbeitskleidung vertritt das Unternehmen selbst und vermittelt eine einheitliche und individuelle Corporate Identity. Workwear beinhaltet heutzutage das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens.

Veröffentlicht von Marie
Ich arbeite in der E-Commerce und Marketing Abteilung von WÜRTH MODYF. Hier sorge ich beispielsweise auch für die stetige Verbesserung unseres Online Shops. Du möchtest mir Fragen zu meinem Beitrag stellen? Dann schreibe mir eine E-Mail an e-commerce@modyf.de oder hinterlasse ein Kommentar. Mehr über Marie erfahren >

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